Was ist Online Marketing?

Der komplette Guide (2020)

Nicolas Rieger CEO Rielis Media GmbH  by Nicolas Rieger – 25.02.2020 – 17 Minuten Lesezeit  GA Blog Data Stats 2019

 

Was ist Online Marketing? Wie unterscheidet es sich zum klassischen Marketing und was sind überhaupt die Themengebiete in dieser Form vom Marketing?

All das erfährst du in diesem ausführlichen Artikel.

Nachdem du diesen Artikel gelesen hast, wirst du nicht nur den Unterschieden zwischen Online und Offline Marketing kennen, sondern wirst auch ganz genau wissen, welchen Themengebiete Online Marketing abdeckt, welche Kurse du besuchen kannst, welche Bücher du lesen kannst und welche Online marketing trends 2020 gerade „in“ sind.

Dieser Artikel wurde von Nicolas Rieger dem Managing Director von Rielis Media und Universitätslektor für Online Marketing und Thomas Urban, COO einer der größten SEO Agenturen aus Österreich und ebenfalls Universitätslektor für Marketing an der FH St. Pölten geschrieben.

Da dieser Beitrag sehr ausführlich ist und doch eine längere Lesezeit benötigt, bitte ich dich in deinem eigenen Interesse, dein Handy auf Flugmodus zu drehen und alle Browserfenster (bis auf dieses) zu schließen, damit du dich voll und ganz auf diesen Beitrag konzentrieren kannst.

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Um dir einen guten Lesefluss und eine übersichtliche Struktur zu gewährleisten, haben wir dir alle Themen und Unternehmen fein säuberlich als Index aufgelistet. Sollte dich ein Thema besonders oder nicht interessieren, kannst du einfach auf einen der Links unterhalb klicken

 

Alle Ablenkungen beseitigt?
Sehr gut, dann starten wir gleich mit dem einfachsten Punkt.

 

Online marketing definition

Was ist online Marketing? Diese Frage hat dich wahrscheinlich zu diesem Artikel geleitet. Um hier eine fein säuberliche Antwort zu geben, gebe ich dir einmal zuerst die „Wikipedia-Antwort:

"Online-Marketing (auch Internetmarketing oder Web-Marketing genannt) umschließt alle Marketing-Methoden und Maßnahmen, die online also nicht offline durchgeführt werden, um diverse Ziele bzw. Outputs zu erreichen, dies reicht von Awareness (Markenbekanntheit) bis zum Online Verkauf."

Ok aber was heißt das jetzt wirklich?
Die Wirklichkeit ist wie folgt.

Egal ob klassisches Marketing bzw. Werbung (das ist dasselbe), wird IMMER eines von 2 Zielen verfolgt.

Ziel 1: Markenbekanntheit (auch Awareness im Marketingbereich genannt) zu generieren.
Ziel 2: Oder wenn die Markenbekanntheit und das Vertrauen im Kunden besteht, hier zu einem Abschluss zu kommen. Zum Beispiel ein Verkauf in einem Online Shop oder eine Registration auf einer Seite wie zu Netflix. Das nennt man dann „Performance

Online Marketing, auch öfters Internetmarketing genannt, besteht also aus 2 Zielen, das haben wir jetzt gelernt.

Sprich Marketing egal ob Online oder offline und egal ob Markenbekanntheit oder Verkauf unterliegt IMMER einer Disziplin:

Psychologie
Sprich, egal ob du einen TV Spot siehst (nicht online Marketing) eine OOH (Out of Home, also ein Plakat) oder Social Media Werbung z.B auf Facebook, der Werbetreibende möchte dein Verhalten beeinflussen.

Kurzes Beispiel: Denke an die Marke Coca Cola. Welche Bilder fallen dir dazu ein? Welche Farben? Welche Stimmung? Siehst du lachende Personen oder traurige? Alte Personen oder Junge? Gutaussehende oder eher nicht so gutaussehende Personen?

Ich denke, dass die Antwort auf diese Frage eindeutig ist. Wenn man an Coca Cola denkt, sieht man gesunde, junge, sportliche Personen die ein erfrischendes Getränk zu sich nehmen.

In Wirklichkeit besitzt Coca Cola pro Liter über 35 Würfel Zucker. Sprich ein regelmäßiger Konsum wird das Erscheinungsbild des Menschen unter keinen Umständen so aussehen lassen wie auf den Reklamen.

Sprich Coca Cola hat das Verhalten und das Image der Firma und deren Produkt durch effektive Werbemaßnahmen so platziert damit in den Köpfen der Empfänger (du und ich) dieses Bild, diese Emotion erzeugt wird.

Politiker machen natürlich auch nichts anders. Nur dort wird es nicht Marketing genannt, sondern PR. Und PR ist im Endeffekt auch nur Psychologie, strenggenommen, Verhaltens-, Sozio-, Konsumenten- und Tiefenpsychologie.

Sprich wenn du ein Marketing Meister, egal ob online oder offline werden möchtest, musst du ein Meisterkenner der menschlichen Psyche werden.

Ok diese Einleitung war sehr wichtig. Denn ohne das Wissen von Psychologie, kannst du kein effektives Marketing betreiben, egal wie allwissend du über diverse Social Media Plattformen bist.

Falls dich das Thema Werbepsychologie interessiert, haben wir hier einen genauso ausführlichen Artikel für dich. Einfach HIER KLICKEN und später lesen.

Online marketing Themen

Online Marketing besteht wie du siehst, in der Metaebene, also der übergeordneten Ebene aus Psychologie. Darunter diverse Teildisziplinen wie zu Grafikdesign, Musiktheorie, Programmieren, das Verständnis diverser Plattformen etc. Da man hier sehr schnell in diesem großen „Jungel“ verloren gehen kann, haben wir dir eine gute Übersicht/Grafik erstellt um dir die verschiedenen Themen aufzulisten. Ebenfalls haben wir dir ganz am Schluss des Artikels diverse Kurse und Buchtipps aufgleiset, für den Fall, dass dich ein Thema besonders interessiert.

Ok, das sind viele Themen. Wo kannst du nun am besten starten? Eine berechtigte Frage. Lass mich dir die Antwort geben…

Zuerst erstelle ich dir eine kurze Auflistung welche Themen du lernen musst um die Basics zu beherrschen und dann gehe ich kurz auf jedes Thema individuell ein.

Diese Online Marketing Themen musst du beherrschen um ein Online marketing Spezialist
Zu werden:

 1. Konsumentenpsychologie & Verhaltenspsychologie
 2. Farbenlehre und Typographie
 3. Video und Animation
 4. Basics der Frontend und Backend Programmierung (CSS, HTML, PHP/Python)
 5. Bearbeitungsprogramme wie zu Photoshop, Adobe Illustrator
 6. Mediaplanung
 7. Basics von Offline, Print, TV und Radiowerbung
 8. Webdesign
 9. Funnelbuilding
 10. Emailmarketing
 11. Social Media und Social Media Marketing
 12. Google Anzeigen (Google Ads)
 13. SEO (Suchmaschinenoptimierung)
 14. Google Analytics & Analysen und Reportings
 15. Google Tag Manager, Conversion Tracking
 16. Nachwort

Ok. Wir haben nun 16 Themen. (Inklusive Nachwort) Von diesen 16 Themen musst du die Basics beherrschen um überhaupt mit anderen Marketern, Marketing Leitern, „Agenturleuten“ kommunizieren zu können.

Denn es gibt nichts unangenehmeres, wie bei einer Agentur zu sitzen, die für dich ein Konzept erstellen soll und du keine Ahnung von Basic Frage wie zu:

Wurde Conversion Tracking mit dem GTM implementiert? Und wie sind die Zielvorhaben auf Analytics bestimmt?

hast.

Denn dann wird deine Antwort ungefähr so aussehen:
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Also lern die Basics und baue darauf auf. Stelle dir vor du gehst wieder in die Volksschule. Auch hier hast du diverse Basis Fächer, wie zB, Rechnen, Deutsch, Geographie, etc.… damit du in die nächste Klasse kommen kannst.

Nun gut, jetzt gehe ich kurz und knapp auf jedes der einzelnen 16 Themen ein, damit du einmal die „Basics der Basics“ kennst. Ebenfalls liste ich dir nach jedem Punkt Quellen an, wo du diverse Online Kurse, Seminare oder gute Bücher kaufen kannst um dich hier so schnell wie möglich fortzubilden da es leider sehr viele falsche Informationen im Internet gibt!

Klingt das cool? Super, dann starten wir gleich mit Punkt 1

Konsumentenpsychologie & Verhaltenspsychologie

Wie bereits in der Einleitung erwähnt ist das Hauptfeld von Marketing Psychologie. Sprich, welchen Text gestalte ich wie bzw. wie gestalte ich ein Bild so, damit der Empfänger die Handlung vornimmt, die ich erzielen will (z.b. auf einen Button klicken)

In der Regel gibt es hier 3 große Prinzipien, die von vielen Marketern verwendet werden.

1. Konsumentenpsychologieregel – Reziprozität

Du kennst es sicher, du bist im Supermarkt gehst an der Käse-Abteilung vorbei und dort steht ein Stand mit einer Dame die Käse verköstigt und dir diesen Käse gratis anbietet.

Hier greifen dann viele Personen dankbar zu und sind wie das Wort vorher schon sagt „dankbar“ und fühlen sich in einer Schuld. (Dasselbe Prinzip, wenn du ein Weihnachtsgeschenk von einer Freundin bekommst, du aber keines für sie hast)

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Dieses Schuldprinzip nennt sich „Reziprozität“. Sprich die Firmen gehen davon aus, wenn du etwas gratis von Ihnen bekommst, dass du dich als Konsument „schuldig“ fühlst und danach das Produkt bei Gelegenheit auch kaufst um diesen „Druck“ wieder auszugleichen.

Firmen wie Netflix oder Amazon Prime nutzen dieses Prinzip kräftig mit ihren „14 Tage Testversionen“

Auch wir bedienen uns dieses Prinzips siehe unterhalb

 

2. Konsumentenpsychologieregel – Limitierung

Ein Bild spricht mehr als tausend Worte.

Was genau besagt dieses Bild?

Es besagt 1., dass Personen offensichtlich zu viel Zeit haben…und zweitens, dass es etwas ganz Exklusives geben muss, wenn sich Leute wortwörtlich vor das Geschäft mit Sesseln 1-3 Tage campen.

Sprich, durch das Prinzip von „Limitierten Auflagen“ wird eine psychologische Verknappung aufgebaut die Personen und speziell Fans dazu veranlasst auch hier in disbalance zu geraten.

Sie möchten ein Produkt haben, dieses ist aber nur auf 10 Stücke limitiert. Wenn die Interessenten dieses Produkt dann erwerben ist auch hier wieder der psychologische Druck oder Disbalance ausgeglichen. Sehr oft besteht nach solchen Käufen eine sogenannte Kaufreue, da nach 1-2 Wochen die Käufer wieder bei Sinnen sind und merken, dass es vielleicht doch nicht so smart war 1.000€ für ein paar Schuhe (Oder Handy) zu bezahlen.

3. Konsumentenpsychologieregel – Zeit

Ähnlich wie mit der Stücklimitation, kann man auch den Faktor Zeit limitieren. Sprich hier lautet das Motto nicht, „Nur 10 Stück verfügbar“, sondern nur bis heute 18h verfügbar.
Auch hier wird Disbalance im Kunden erzeugt, die ebenfalls durch den Kauf ausgeglichen werden muss.

Megasuperkombi?

Erstelle eine 14 tägige Testversion für dein Produkt die auf nur 10 Stücke limitiert ist und nur von zB 09:00 – 10:00h läuft.

Wenn du diese Kombination bringst, hast du 3 „Kurzschlüsse“ auf einmal bei deinem Kunden erzeugt, gegen die er sich nicht wehren kann (ausgenommen er kennt diese verhaltenspsychologischen Maßnahmen)

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Dies sind alles Verhaltens- und Evolutionsbedingte Maßnahmen, die biologisch in uns durch diverse Hormone wie zu Dopamin etc. verankert sind. Sprich der Mensch kann diese nicht umgehen und das wissen auch raffinierte Online Marketer.

Ok da du nun die 3 Grundprinzipien der Verhaltenspsychologie kennst, geht es darum die Online Werbung so zu gestalten, dass du diese Effekte so gut wie möglich nutzen kannst

Farbenlehre und Typographie

Ein wichtiges und großes Online Marketing Instrument ist die sogenannte Farbenlehre und Typographie.

Sprich welche Farbe harmoniert miteinander, welche Schriftart passt zu welcher Firma bzw. zu welchem Produkt und natürlich, welche Farbe bzw. Schriftart bewirkt welche Emotion beim Kunden. Sprich auch hier sind wir wieder bei der Psychologie.

colors and emotions

Das Prinzip ist eigentlich sehr simpel. Finde eine passende Farbpalette die zu deinem Unternehmen oder Produkt passt. Normaler Weise reicht hier der Hausverstand.

Beispiel:

Stelle dir vor du bist ein Kindergarten. Welche Farben, Icons Schriftarten passen zu dir?
Eventuell die unterhalb?

Das würde wohl eher nicht passen. Außer es ist ein Gruselkindergarten.

Oder stelle dir vor du bist ein Cafebohnen-Hersteller. Würde dann hier die medizinische Farbe Türkis passen? Eher nicht. Wahrscheinlich eher sanfte warme Farben wie zu Weinrot, Braun etc…

 

Wenn du keine Lust hast dich mit Farbtheorie zu beschäftigen, gibt es von Adobe ein tolles gratis Tool -> Adobe Color, wo du deinen Farbcode eingibst und dir gleich passende Farben vorgeschlagen werden.

 

Video und Animation

Nun gut, da wir nun die psychologischen Prinzipien kennen, wissen wir, welche Farbe zu welchem Produkt oder Dienstleistung passt, tasten wir uns jetzt näher an das Gebiet Online Marketing an!

Nicht vergessen, zuerst benötigst du die Basics, bevor du Anzeigen auf YouTube, Facebook etc.. schalten kannst!

Wenn du nicht weißt, wie du einen richtigen Werbetext schreibst, welche Farben deine Werbung haben soll, wird es nichts bringen, daher diese „lange“ aber wichtige Einleitung.

Hast du gewusst, dass ab 2021, über 87,3 Prozent aller Werbungen, weltweit als Video geschalten werden? Das ist verrückt oder?

Daher ist dieser Punkt wahrscheinlich einer der wichtigsten Punkte in diesem Online Marketing Guide

Wie bereits erwähnt ist eines der Online marketing ziele, Bekanntheit oder Käufe zu erzielen.
Sprich um das zu bezwecken benötigen wir eine Starke und Aussagekräftige Botschaft. Und genau deshalb geht die Online Marketing Werbung von statischen Bildern weg und bewegt sich wie bereits oben erwähnt in Richtung Video. bzw. ist dort schon längst angekommen.

Bei Videos im Online Marketing muss man generell zwischen 2 Arten differenzieren

Erklärvideos (Auch Animation genannt)
Realfilme (also mit echten Personen und Kameracrew)

Beides hat seine Vor- und Nachteile, auf die ich jetzt eingehen werde.

Erklärvideos

Erklärvideos sind seit 1-2 Jahren am boomen. Siehe unterhalb Google Trends

Aber weshalb ist das so?

Bevor ich diese Frage beantworte möchte ich dir einmal überhaupt zeigen, was ein Erklärvideo bzw. Eine Animation ist:

OK, also wie wir sehen, ist ein Erklärrvideo eine Art Zeichentrickfilm, die entweder ein Produkt, Dienstleistung oder Firma ein positives Image geben soll oder wie in dem Fall oberhalb, etwas erklären soll.

Da die Aufmerksamkeit deiner Kunden in der heutigen Zeit sehr gering ist, ist es umso wichtiger das was du hast so gut und schnell wie möglich deinen Kunden zu erklären.

Denn keiner hat Lust, sich stundenlang deinen Text durchzulesen, wie man nun sich bei dir Registrieren kann bzw. welchen Nutzen dein Produkt bei deinem Kunden erzielt.

Sprich bei den meisten Kunden findet diese Experience statt:

Das willst du natürlich nicht! Daher verstehen immer mehr und mehr Firmen, direkt auf Ihrer Homepage, Landingpage oder auch bei Messen Erklärvideos als Marketingwaffe zu benutzen.

Denn stelle dir vor du und dein Mitbewerber habt dasselbe Produkt. Dieselbe Website, denselben Preis. Der einzige unterschied ist, dass du ein Erklärvideo auf deiner Seite hast und dein potentieller Interessent den Prozess bei dir viel schneller versteht als bei deinem Konkurrenten?

Wo glaubst du wird dieser Interessent nun kaufen?

Natürlich bei dir
Erklärvideos kosten in der Regel zwischen 1.700€ – 10.000€
Hier kommt es immer darauf an welche Qualitätsanforderungen du haben möchtest. Wenn du 10.000€ in die Hand nimmst, wirst du hier die höchste Qualitätsstufe, die es in DACH gibt erhalten.

Das hat natürlich Vor und Nachteile, wenn du dein aller erstes Erklärvideo produzieren lässt, ist es vielleicht nicht schlau, gleich 10.000€ zu investieren. (Außer du bist coca cola). Du kannst dein Erklärvideo ja immer später noch upgraden.

Aber für den Fall, dass dein Mitbewerber vielleicht nicht so hinterher ist und bereits Ein Erklärvideo besitzt wäre es hier sehr ratsam, ein besseres Video erstellen zu lassen und diese 10.000€ zu investieren.

Weil ganz ehrlich, stelle dir einmal vor, was diese 10.000€ Investition dir nachhaltig und zukünftig bringen könnten?

Gute Erklärvideo Anbieter gibt es bei Google 2-3. Da wir eine der größten Erklärvideoanbieter in Österreich, Deutschland und der Schweiz sind, würde es uns natürlich sehr freuen, wenn du gemeinsam mit uns ein Video erstellen möchtest. Wenn du dir andere Angebote einholen möchtest, dann google einfach nach „Erklärvideo Agenturen“ oder „Erklärvideo Anbieter“ vergleiche 2-3 Anbieter und triff eine gute Entscheidung.

Wenn du nicht weißt wie du einen richtigen Erklärvideo Anbieter findest, dann keine Sorge, wir haben dir speziell dafür einen guten Artikel geschrieben. Einfach HIER klicken

2. Realfilm
Ok, da du nun ganz genau weißt, welche Vorteile und Power so ein Erklärvideo hat möchte ich dir nun zum Kontrast erklären, was ein Realfilm ist, welche Vor- und Nachteile es gegenüber einem Erklärvideo bzw. einer Animation hat.

Realfilme kennt jeder. Siehe unterhalb

Sie schauen sehr professionell aus, erwecken mehr Emotionen als 2D Animationen und werden doch noch von den großen Firmen wie z.B Coca Cola bevorzugt.

Aber auch hier scheint sich der Wind langsam zu drehen. Denn mittlerweile hat sich die Technik so stark weiterentwickelt, das auch Animationen und speziell 3D Animationen die ebenfalls zu Erklär Filmen zählen, starke Emotionen und Professionalität erzeugen können.

 

Natürlich kostet so eine 3D Animation wie von Apple zwischen 1-3 Millionen €, aber das kann ein Realfilm auch ausmachen (Ein professioneller).

Daher gleich zu einen der wichtigsten Punkte und Nachteile von Realfilmen.

Realfilme schauen zwar super professionell aus, sind aber wie oben erwähnt super teuer. Denn ein Realfilm benötigt eine große Crew angefangen von Drehbuchschreiber, Regisseuren, Director of Photography, Camera Crew, Beleuchter, Camera Assistent, große Sets, Drehgehnemigungen etc..

Ein professioneller Imagespot startet daher ab 30.000€. Alles darunter ist nicht professionell, egal was dir wer anderer sagt.

Natürlich gibt es auch Anbieter die mit 3000€ oder 10.000€ versuchen Neukunden zu generieren. Aber hier werden IMMER, billiges Equipment verwendet, und wenig Leute.

Dabei agiert der Drehbuchschreiber auch als und Filmschneider…

Also du siehst… nicht professionell…

Wenn du also das Budget für einen Realfilm hast und du das unbedingt machen möchtest, dann kalkuliere mit 30.000€ – 50.000€ Minimum.

Wenn du mehr über Imagefilme wissen möchtest, dann haben wir dir auch hier einen super Guide geschrieben, damit du ganz genau weißt, welche Fehler du am Anfang zu vermeiden hast. Einfach HIER klicken.

Basics der Frontend und Backend Programmierung (CSS,HTML,PHP,/Python)

Ok, ein richtiger Marketer muss auch die Basics von simplen Programmiersprachen (obwohl css und html nicht wirklich Programmiersprachen sind) kennen.

Online Marketing ohne Webseiten bzw. Landingpages ist nicht möglich. Ja, auch hier gibt es die Varianten mit Websitebuilder wie z.b Wix, Jimdo oder sogenannten Landingpagebuilder wie Clickfunnels die dir das Blaue vom Himmel versprechen, zu denen man aber stehen kann wie man möchte… 😉

Daher -> Belege Kurse offline oder Online über die Basics, damit du mit deinen Programmierern mitreden kannst.

Hier ist eine super Lernplattform, die ich auch selbst verwendet habe: 

Zusammenfassung: Belege die Basic Module über HMTL, CSS PHP bzw. Python

Bearbeitungsprogramme wie z.B Photoshop, Adobe Illustrator

Obwohl es keine direkten Online Marketing Instrumente sind wie z.B Google Analytics (hierzu kommen wir später noch), ist es wichtig, dass du die Basic Programme der Adobe Suite beherrscht und auch besitzt. In der Regel kannst du dir die Adobe Suite für monatlich 49€ organisieren.

Die Adobe Suite inkludiert, Photoshop die speziell für Bildbearbeitung geeignet ist, Indesign die speziell für Werbungen und Sujets für Print und Online geeignet sind, Adobe After Effects was speziell für Animationen wie z.b Erklärvideos verwendet wird und zu guter Letzt Adobe Premiere, das für Videoschnitt verwendet wird.

Hierzu gibt es unzählige gratis Tutorials auf YouTube. Du kannst die Adobe Suite auch gratis testen (das kennen wir schon dieses „gratis Testen 😉 )

Also besorge dir die Adobe Suite, lerne diese 4 Programme damit du auch hier mit den Kreativverantwortlichen reden kannst. Wie gesagt, du musst kein Profi sein, sondern einfach die Basics und Grundkenntnisse verstehen, damit du mit Kreativagenturen, Freelancern oder wer auch immer für die kreative Umsetzung der Werbung zuständig ist.

 

6. Mediaplanung

Ok, wie du siehst gehen wir hier sehr strukturiert vor, denn ohne Werbesujet (Also entweder Bild oder Video), keine Werbung. Und ohne Werbung brauchst du auch keine Werbe bzw. Mediaplanung vornehmen

Bei der sogenannten Mediaplanung geht es darum, das Jahresmarketingbudget intelligent auf die einzelnen Plattformen zu verteilen wie es am meisten Sinn macht.

Sprich hier muss man sich die Frage stellen, wer denn eigentlich deine Zielgruppe ist, auf welchen Plattformen diese sich bewegen, wie viele Personen ich erreichen möchte und natürlich wieviel Budget ich pro Plattform zur Verfügung habe.

Also ob ich z.B 10% in TV investieren möchte, 7% in Radio, 15% in Facebook, 20% in Google usw..

Wie so ein Mediaplan aussiehst findest du unterhalb:

Mediaberechnung
Bevor du allerdings so einen Mediaplan erstellst (hier gibt es ganze Studiengänge hierzu) solltest du die Basics der zu verwendeten Zahlen wissen.

Online marketing begriffe

Wieviel kostet es zB wenn ich 1.000 Personen meine Werbung zeigen möchte.

In der Werbung wird mit dem sogenannten TKP, Tausender Kontakt Preis im englischen CPM also Cost per Mille abgerechnet.

Wir bleiben jetzt beim deutschen TKP. Wenn wir also einen „TKP“ von 5 haben, heißt das, dass es 5€ kostet, wenn ich 1000 Personen erreichen möchte.
Wenn ich 10.000 Personen erreichen möchte, 50€, wenn 100.000 Personen 500€ usw…

Das sind auch gar keine unrealistischen zahlen, speziell für Online Marketing.
Ein durchschnittlicher TKP bei Facebook und Instagram liegt zwischen 2-10.

Sprich wenn man ganz genau weiß, dass deine Zielgruppe in Facebook aus 100.000 Personen besteht, (das kannst du z.B einfach im Facebook Anzeigemanager herausfinden, hierzu später mehr)

kannst du dir ganz genau dein Budget kalkulieren und dieses dann in den Mediaplan eintragen.
TV und Radio ist sehr teuer. Hier solltest du direkt die TV-Stationen und Radiostationen anschreiben und fragen was die Werbungen kosten, bzw. Die TKPs sind.

Große TV und Radiostationen haben immer eine eigene Werbeabteilung. Was denkst du wie sich sich Prosieben und Co denn sonst finanzieren 😉

Basics von Offline, Print, TV und Radiowerbung

Ok, wenn wir schon bei dem Thema TV und Radio sind möchte ich gerne kurze Zeit diesen Themen widmen, da schließlich eine gute Online Marketing Strategie, speziell bei großen Firmen Hand in Hand mit Plakaten TV und Radio geht!

TV-Werbung
Auch wenn ich persönlich kein großer Fan von TV bin, darf man dieses Medium nicht unterschätzen.

TV spielt in einer voll integrierten Marketingstrategie (nur mit hohem Budget) eine große Rolle, da z.B Coca Cola alle Zielgruppen auf allen Kanälen targetieren möchte. Sprich egal ob auf YouTube, Snapchat oder vor den 8h Nachrichten im TV.

Die Psychologie ist natürlich hier eine andere. In der Regel ist man, wenn man TV schaut relaxed, liegt auf der Couch und isst Chips nebenbei. Sprich die Aufmerksamkeit ist hier natürlich auf den TV gerichtet und man befindet sich in einem ruhen Zustand, der Herzschlag ist auch geringer als wenn man zB gerade auf Snapchat ist.

Sprich vergleichsweise zu Medien mit kurzer Aufmerksamkeitsdauer wie zB Facebook oder Instagram, sollte man im TV die Werbungen die meistens 30-60 Sekunden lange sind, vom Tempo und Schnitt her langsamer gestalten als bei Facebook.

Die Sandwitch-methdoe

Speziell bei neuen und unbekannten Produkten macht es Sinn, sich direkt vor einer berühmten Marke und nach einer berühmten Marke, also genau in der Mitte zu platzieren. Dasselbe gilt übrigens für neue Songs die im Radio ausgestrahlt werden. 

Weshalb?
Weil somit der Zuseher zuerst eine bekannte Marke sieht, wie z.b Coca Cola dann deine und dann eine Toyota Werbung. So bewirkt es psychologisch, dass du die Marke als wichtig und ebenfalls berühmt einstufst da du die anderen Marken deren Werbung du unmittelbar davor und danach siehst kennst.

Print/OOH (Out of Home)
Printwerbung und Plakate, sogenanntes Out of Home (OOH) ist ebenfalls ein ziemlich teures Medium verglichen mit Social Media. Ebenfalls ist es hier wie beim TV, sehr schwer wirklich zu messen, wer wann, wie, wo deine Werbung gesehen worden ist.

Bei Online Marketing Kanälen wie zB Google oder Facebook, siehst du im sogenannten FB-Ads Manager oder Google Analytics ganz genau wie viele Personen deine Werbung gesehen haben, wie alt diese sind, wie lange diese auf deiner Website waren etc..

Bei Printwerbungen, Magazinen, Zeitschriften etc., können dir die Magazine lediglich eine durchschnittliche Monatsleseanzahl geben.

Sprich es ist sehr intransparent.

Der Vorteil von Print und TV ist allerdings, dass diese Art von Werbung als sehr seriös aufgenommen wird. Denn alles was man im TV oder Zeitung sieht muss doch berühmt sein oder?

Sprich bei großem Werbebudget würde ich definitiv Printanzeigen schalten. Bei einem kleinen oder mittleren Budget würde ich 100% auf Online den Fokus legen, weshalb zeige ich dir später.

Radio
Radio ist ein gutes aber auch teures Medium verglichen mit Online, um ganz speziellen Zielgruppen Werbungen auszuspielen. Da mittlerweile fast der komplette Radiokonsum im Auto stattfindet (auch hier geht allerdings der Trend, Richtung spotify, apple music, YouTube music etc..) kann man sich hier Spezifische Kampagnen für dieses Medium überlegen.

Ein Beispiel, du bist eine Versicherung und möchtest in Berlin Radiowerbung für dein neues Produkt schalten.

Hier könntest du zB jeweils zwischen 07-09h und 17-19h Werbung schalten, da du vielleicht aus Statistiken weißt, dass hier deine Zielgruppe im Auto am Weg in die Arbeit oder zuhause sitzt und Radio hört.

Der Nachteil ist natürlich sowie bei Print und TV, dass du hier nicht wie im Online Marketing eine Handlungsaufforderung machen kannst und die Zuhörer auf eine Website verweist wo sie eine Handlung vornehmen sollen.

Sprich für Performance Marketing ist Radio definitiv nicht die richtige Wahl. Um Awarness zu schaffen mit einem Jingle oder Musik, die die Kinder zuhause dann nachsingen, ja.

Sprich wenn du es geschafft hast, dass Kinder zuhause deinen Firmenslogan nachsingen oder wie ein Roboter nachsprechen, wenn die Werbung im Radio kommst, weißt du, dass du Marketing richtig betreibst.

Haribo macht Kinder Froh und Erwachsene Ebenso! 😉

Webdesign

Okeydokey, wieder zurück in die Welt des digitalen. Das war ein kurzer aber dennoch wichtiger Ausflug in den offline Bereich denen sich speziell klassische Werbeagenturen widmen. Nicht zu verwechseln mit einer Online marketing agentur, die nur Online machen.

Webdesign ist einer der wichtigsten Punkte einer voll integrierten Online marketing strategie.
Sprich jede erfolgreiche Kampagne benötigt entweder eine Website oder eine Landingpage. Eine Landingpage ist nur für eine Kampagne spezifische Seite. Also eine Seite. Eine Website besteht aus mehreren Seiten.

Die einzige Ausnahme, wenn du keine Website benötigst ist wenn du eine App hast, wie zB Instagram oder ein Spiel wie zB Candycrush. Denn hier möchtest du deine Marketingkampagne natürlich nicht auf die Landingpage treiben, sondern auf die App.

Aber was macht eine gute Website bzw. Landingpage aus?
Hier spielen 4 Punkte unserer Liste zusammen.

1. Design (Also Farbtheorie und Typographie)
2. Programmieren (Front und Backend)
3. Psychologie/Copywriting (Wie du die Texte schreibst)
4. SEO (Suchmaschinenoptimierung)

Also – wie du siehst, fließt jeder Punkt den wir hier durchmachen ineinander ein, deshalb ist es so wichtig, dass du diesen Beitrag bis zum Schluss liest, damit du ein volles Verständnis von Marketing besitzt.

Wie und woher bekommt man eine schöne und gute Website?

Wie bereits erwähnt, kannst du selbständig versuchen mit sogenannten Drag und Drop Programmen wie zB Wix oder Jimdo dir eine eigene Website mi Templates zu basteln.

Diese beiden Firmen werben damit, dass es super easy ist und noch dazu suchmaschinenoptimiert ist. Das ist beides absoluter… du weißt Bescheid!

Wix und Jimdo eignen sich vielleicht wenn du ein Zahnarzt bist oder eine Tennisschule und du einfach eine Website brauchst damit du. Einfach eine Website hast. (Wie eine Visitenkarte zb.)

Aber für alle andere Themen sind Drag und Drop Systeme definitiv keine gute Wahl und verursachen dir nur längerfristig Probleme und Mehrkosten.

Natürlich kannst du dir die komplette Seite programmieren lassen, was wahrscheinlich 20-50K ausmachen wird.

Auch das ist nicht notwendig. Außer du bist eine internationale Firma und benötigst eine große Website die 34 Lände kombiniert.

Aber für jedes normales KMU reicht ein simples CRM System wie zB WordPress, Typo3 und für Webshops zB Magento, obwohl ich auch hier WordPress mit dem E-Commerce System Woocomerce verbinden würde.

Ich würde dir schwer davon abraten deine Website selbst zu gestalten. Suche dir eine gute Webdesign Agentur, kommuniziere ganze genau was du willst (GANZ GENAU) und setze hier das erste Fundament. Eine halbwegs gute Agentur sollte zwischen 5.000€ – 10.000€ verrechnen.
Grafiken inklusive.

Bevor du dir eine Agentur suchst, würde ich dir vorschlagen, dass du dir 5-10 Website ansiehst die dir gefallen und diese den Programmierern bzw. der Webagentur sendest damit sie auch wissen in welche Richtung es gehen soll.

Wenn du wissen möchtest welche Webdesign Trends gerade aktuell 2020 sind, dann rate ich dir diesen Artikel zu lesen:

Ebenfalls würde es dir nicht schaden die Grundkenntnisse von WordPress kennen zu lernen. 

Zusammenfassung: Erstelle nicht auf eigene Faust eine Website, Gebe nicht mehr als 10.000€ aus, kommuniziere deiner Agentur sowohl technisch auch als Grafisch was du willst und was du nicht willst.

Funnelbuilding

Ok wir bleiben nun beim Webdesign Thema. Jetzt geht es um Funnels. Ein Funnel besteht aus mehreren Landingpages um die potentiellen Kunden Schritt per Schritt durch diverse Website zu leiten um diverse Aktionen vorzunehmen.

Unser Funnel ist sehr einfach und besteht aus 2 Seiten.

Seite 1 fordert dich auf dich zu registrieren. Siehe unterhalb

Seite 2 ist die sogenannte Dankesseite und fordert dich auf uns zu schreiben oder anzurufen

Dieser Funnel ist sehr einfach und hat lediglich 1 Ziel->  Neue Kunden zu gewinnen.
Natürlich gibt es auch viel komplexere Funnels wie zB Ecommerce Funnels, wo du zB mit einem sehr billigen oder GRATIS Produkt Kunden anlockst“ wie zB unterhalb

Und danach auf eine Seite führst wo es ein Produkt zu kaufen gibt.
Wenn der Interessent auf „Nein“ klickt, kommt er zu einer anderen Seite wo er ein billigeres Produkt präsentiert bekommt, wenn er auf „JA“ klickt bekommt er einen sogenannten Upsell, sprich es wird ihm eine teureres Produkt angeboten, da er schließlich das erste Produkt gekauft hat.

 

Bezüglich diesem Thema bietet der CEO der Landingpage Software, Clickfunnels, Russel Brunson tolle Tutorials und Events an wo dieses System erklärt wird.

Clickfunnels ist ebenfalls eine gute und definitiv bessere Alternative als die vorhin genannten, wenn dir zB das Budget für eine professionelle Website fehlt.

Bei Clickfunnels gibt es sehr viele vorgefertigte Templates und sogar ganze vorgefertigte Funnels die du für dein Business verwenden kannst.

Der Nachteil ist wie gesagt, dass es optisch nicht wirklich am neuesten Stand ist und diverse Integrationen nicht zu lässt.

Ich würde dir definitiv raten dich in Clickfunnels und in die Materie „FUNNELBUIDLING“ einzulesen

HAST DU GEWUSST: Als wir ganz klein ohne Budget angefangen haben, haben wir auch mit Clickfunnels gestartet um Leads und Kunden zu gewinnen, da wir keine 5.000 – 10.000 Euro für eine Website hatten!

Erst nachdem wir genug Umsatz gemacht haben, haben wir uns eine professionelle Website gebaut. In unserem Fall haben wir es selbst designet, da wir schließlich eine Kreativagentur sind. Aber die Programmierarbeit haben wir einer Webagentur übergeben.

Emailmarketing

Obwohl viele Stimmen sagen, dass Emailmarketing tot ist, zählt es definitiv noch immer zu einen der effektivsten Online-marketing Methoden weltweit.

Speziell für B2B. Denn ganz ehrlich, wie oft checkst du deine Business Emails am Tag? Wahrscheinlich sehr oft. Und auch für den soeben erwähnten Online marketing funnel ist Email Marketing das optimale Tool.

Denn Emailmarketing heißt nicht, dass du jeden Tag nervige Spams bzw. Angebote bekommst, sondern dass du maßgeschneiderte Botschaften erhaltest, die auf dein Verhalten abgestimmt sind.

Lass es mich erklären…

 

Stelle dir vor, du findest uns durch google weil du ein Erklärvideo benötigst!

Kommst auf unsere Website und gibst deine E-Mail-Adresse ein

Danach haben wir gelernt, kommst du zu unserer zweiten Seite. 

Zu unserer zweiten Seite…

Was ich dir aber nicht gesagt habe ist, dass du in der Sekunde wo du deine Emailadresse eintippst in unser Email-System (wir verwenden Mailchimp) kommst und einen sogenannten „Tag“ nicht vom Tag sondern englischen „Tag“ also Stempel bekommst. Du bist sozusagen markiert.

Sprich ab Sofort, sendet dir unser System automatische E-Mails zu die auf dein Verhalten konzipiert sind.

Du öffnest die Mail? Super dann bekommst du Mail A. Du öffnest die erste mail nicht, auch kein Problem, dann bekommst du Mail B.

Du öffnest die Mail A und klickst auf einen Link in der Mail? Dann bekommst du Mail C

Dieses System nennt man „tag-basiertes“ Email Marketing. Gute Anbieter für solche Systeme sind:
1. Mailchimp
2. Aweber
3. Getresponse

Wichtig ist, dass du dieses System nicht als Spam-System verwendest und deinen potentiellen Kunden täglich 10 neue Angebote sendest, sondern, dass du dieses System als Vertrauens-Aufbau Tool verwendest!

Quelle: Pixabay

Denn im Endeffekt geht es im Marketing worum? Um Psychologie? Ja richtig, aber worum geht es bei der Verhaltenspsychologie auf das Marketing gestützt? Im tiefen Kern geht es darum um Vertrauen aufzubauen. Denn wenn du kein Vertrauen aufgebaut hast, wirst du Personen nicht zu einer Handlung bringen, egal welche Tricks du verwendest.

Und Email Marketing ist ein gutes System um regelmäßig deine Kunden mit hilfreichen Informationen (die Betonung liegt auf Hilfreich) zu unterstützen eine Entscheidung zu treffen.

Wichtig ist, dass deine Emails wirklich nur Personen erhalten, die auch deine Emails erhalten möchten. Habe lieber eine E-Mail-Liste von 100 „raving fans“ als eine E-Mail-Liste von 1.000 Personen die deine Informationen nicht erhalten möchten.

Auch wir senden unseren Kunden 1x pro Monat einen sehr hilfreichen Beitrag in Form einer Mail zu um hier Vertrauen aufzubauen und den Kunden zu zeigen, dass wir die Experten sind (was natürlich stimmt, aber dieses Vertrauen muss man zuerst gewinnen)

Du kannst dir das so vorstellen: Eine Fremde Frau und Mann, daten, irgendwann, kommt es zum ersten Kuss, irgendwann zu mehr, bei manchen kommt es dann zur Hochzeit und bei. Manchen sogar zu Kindern.

Im Marketing ist das Prinzip dasselbe. Der einzige Unterschied ist, dass du hier nicht „Sozialakquise“ betreibst, sondern neue Kunden versuchst zu gewinnen und diese dann nicht zu heiraten sondern zum Vertragsabschluss, Kauf zu bringen.

Zum Thema E-Mail Marketing und den oben erwähnten Programmen gibt es auch hier sehr viele tolle gratis Tutorials auf YouTube.

Übrigens Mailchimp, Aweber und Co, lassen sich alle mit Clickfunnels der Landingpage software verbinden und natürlich auch mit anderen CRM Systemen!

Conclusio: Email Marketing ist auch noch 2020 eines der beliebtesten und am bestfunktionierenden Online marketing Tools

Ok, jetzt haben wir schon sehr viel gelernt und auch die Zwei ersten richtigen Online Tools (Funnels/Websites & Email Marketing) kennen gelernt. Widmen wir uns jetzt dem Thema mit dem die meisten Personen Online Marketing assozieren.

Social Media und Social Media Marketing

Social Media zählt definitiv zu den Online marketing Grundlagen.

Beim Thema Social Media muss man zwischen 3 Punkten differenzieren. 

1. Paid Social

2. Organic Social

3. Influencer Marketing

Vielleicht hast du schon den ein oder anderen Begriff gehört. Aber wie unterscheiden sich diese 3 Punkte voneinander.

Starten wir einmal mit dem ersten Punkt. 

Paid Social

Wie der Name schon sagt, wird beim Paid Social gezahlt. Sprich hier hast du die Möglichkeit auf Social Media Plattformen wie z.B Facebook, LinkedIn, Instagram, YouTube etc, Werbung gegen Bezahlung zu schalten. 

Wie bereits oben erwähnt erfolgt auch hier die Abrechnung durch TKP. Du kannst natürlich auch diese Kennzahl umwandeln (hier gibt es Rechnungen dafür) und dann pro Klick bezahlen.

Sprich jedesmal wenn eine Person auf deine Anzeige schaltet (egal ob Video oder Foto) muss der Werbetreibende (du) dafür bezahlen. 

Diese Kennzahl nennt sich in diesem Fall „CPC“. Also Cost per Click. Die Klickpreise unterscheiden sich auch hier deutlich wie beim TKP. 

CPC ist eine relativ neue Metrik, da wie bereits erwähnt, beim TV, Radio oder Plakat schließlich nicht auf eine Anzeige geklickt werden kann. (die zu einer Website oder deinem Funnel führt)

Wieviel ist der durchschnittliche CPC bei Social Media?

Diese Frage lässt sich nicht zu 100% pauschalieren, da Social Media Marketing eine Auktion ein sogenanntes Bieterverfahren ist. 

Du kannst dir das so vorstellen: Stelle dir vor es gibt nur 1000 Werbeplätze, die belegt werden können. Und es gibt aber 10.000 Werbetreibende die Werbung auf diesen Plätzen schalten möchten. 

Da die Zahl hier offensichtlich limitiert ist, haben sich Facebook, Google und Co. folgendes überlegt. Um Jedem eine gleiche und faire Chance zu bieten, haben diese 10.000 Firmen jetzt die Möglichkeit einen gewissen Betrag zu bieten um sich den Werbeplatz sichern zu können. Sowie bei Ebay zB

Der der den höchsten Betrag einzahlt, hat die Auktion gewonnen. 

Das ist natürlich jetzt sehr simplifiziert aber im Großen und Ganzen funktioniert es so. Google und Facebook berücksichtigen allerdings auch noch andere Faktoren „Signale“ wie zB:

Ist deine Anzeige Seriös? 

beinhaltete sie pornographsiche Inhalte? 

Usw.. 

Wenn Google oder Facebook beschließt, dass du einen fairen Betrag bietest und auch den Empfänger der Nachricht einen Mehrwert mit deiner Anzeige bietest, wird deine Anzeige auch ausgespielt

Das alles funktioniert natürlich nicht manuell sondern wird in einer tausendstel Millisekunde durch den Google oder Facebook (oder LinkedIn oder Snapchat etc..) Algorithmus bestimmt.

Diese Disziplin nennt man dann „Performance Marketing“ Hier gibt es eigene Performance Marketing Agenturen, die nur darauf spezialisiert sind den Bestmöglichsten Preis und bestmöglichen Werbeplatz zu ergattern.

Nun gut, das war also die bezahlte Werbung, in Fachkreisen auch nur „PAID“ oder „PAID SOCIAL“ genannt. 

Neben PAID SOCIAL gibt es noch klassisches Social Media auch Content Marketing genannt. 

Quelle: https://neilpatel.com/de/blog

Sprich hier geht es darum, organisch und ohne Budget Social Media Präsenzen aufzubauen (also Facebook Seiten, Instagram Seiten, YouTube Channel etc) um soviel relevante Personen wie möglich zu erreichen. 

Sprich für große Firmen gibt es hier 2 Möglichkeiten: Engagiere eine sogenannte Kreativagentur, die sich darum kümmert deine Social Media Präsenzen aufzubauen. Durch Memes, GIFS, Beiträge, Gewinnspiele, Videos etc.. 

Oder du machst es Inhouse und überlegst dir selbständig wie du dir deine Social Media Kanäle aufbauen kannst.

Ich habe nicht einmal einen Social Media Kanal, wie komme ich an Follower?

Eine gute Frage! Wie heißt es so schön, aller Anfang ist schwer. Wenn du keine Follower hast die deiner Firma auf Social Media folgen, kannst du ja einmal einfach diene Freunde und Bekannte bitten bzw. Einladen die Seite zu like oder deinen Kanal zu abonnieren.

Ebenfalls könntest du zB (insofern du eine Kundenliste besitzt) ein Gewinnspiel machen wo du zB all deinen Kunden sagst, dass sie etwas gewinnen können, und das einzige was sie zu tun haben ist diene Seite zu liken, folgen etc.

Dritte Möglichkeit wäre hier Anzeigen zu schalten und potentielle Interessenten dazu auffordern deine Facebook Seite zu liken, etc. 

Diese Art der Kampagne wird als „Like-Kampagne“ bezeichnet und wird meistens nur von ganz großen Konzernen betrieben, die anscheinend viel zu viel Geld besitzen. 

Die dritte und letzte Möglichkeit des Social Media Marketings ist das sogenannte „Influencer Marketing

Influencer Marketing ist eigentlich keine neue Sache, sie hat damals nur anders geheißen.

Bild: Internet-Persönlichkeit/Influencer, Gary Vaynerchuck

Früher gab es nämlich keine „Internet-Persönlichkeiten“, sondern lediglich Hollywood Stars, TV-Stars oder Sport-Stars. Das war es im Großen und Ganzen.

Sprich wenn eine Firma sich mit dem Antlitz einer berühmten Person schmücken wollte um das Produkt oder Dienstleistung zu verkaufen bzw. Zu bewerben haben sie eine der 3 Star-Typen ausgewählt. 

Was natürlich ein wenig limitiert war, da es viel mehr Branchen wie zB die Bauindustrie, Softwarebranche gibt, wo vielleicht weder ein Hollywood Star, TV-Star oder Sport-Star ein gutes Testimonial abgibt. 

Seitdem es allerdings Social Media gibt, hat sich das geändert. 

 

Schon einmal etwas von Twitch gehört bzw. E-Sport?

Beim E-Sport geht es darum, dass man Teenagern zusieht wie sie gegeneinander Computerspiele spielen. 

Du findest das lächerlich? Da kann man doch kein Geld verdienen? So ein Schwachsinn? 

Dann schaue dir bitte das Bild unterhalb an

E-Sport wird noch dieses Jahr weltweit die Zuseher Anzahl von American Football übersteigen. Sprich mehr Personen sehen anderen Personen zu wie sie sich gemeinsam im Internet mit Ego-shootern abballern als dass sie sich Sportmannschaften ansieht. 

Twitch eine Firma von Amazon erworben ist die „goto Plattform“ für diese Events und Spiele, denn auf Twitch filmen sich die Spieler (bzw. Streamen es) selbständig um mit ihren Millionen über Millionen von Fans ihre Skills zu präsentieren. 

Um wieder zum Thema zurückzukommen: Stelle dir vor, du bist Marketing Manager der Firma, EA-Sports, Nintendo, Xbox etc., und möchtest neben dem TV-Spot, Kino-Spot, Facebook Werbung noch mehr Personen und speziell interessierte Personen erreichen. 

Online Marketing influencer

Genau jetzt kommen nämlich die Influencer ins Spiel und in diesem Fall die E-sport influencer. 

Denn wie bereits erwähnt, haben die größten Influencer der Welt (übrigens der größte YouTube Channel weltweit ist ein E-sports Channel von einem influencer namens PewDiePie) Millionen von Personen von RAVING FANS, die Ihnen tagtäglich bei zocken zusehen auf Instagram Facebook, snapchat, Tik Tok folgen. 

Sprich eine Messerscharfe und Kaufbereite Zielgruppe. Und wenn jetzt der Influencer ein Produkt an seine Fans präsentieret und diese zum Kauf motiviert, kannst du dir sicherlich vorstellen, wie viele Personen das auch machen werden. Nämlich sehr viele. 

Und das ist der Grund weshalb es mittlerweile 12-jährige Influencer gibt die Multimillionäre sind. 

Und Influencer gibt es natürlich nicht nur im E-Sports Bereich, sondern in der Fitnessszene, Autoszene, Gothszene, Philosophie, eigentlich alles was du dir vorstellen kannst.

ACHTUNG: Solltest du dir überlegen einen Influencer für deine Kampagne zu organisieren, denke darüber nach welchen Ruf diese Person hat und ob diese Person auch wirklich imagetechnisch zu deiner Firma oder diesem Produkt passt!

Influencer werden meistens von sogenannten Influencer-Agenturen vertreten (ja sowas gibt es)

Die dir eine Liste von diversen Influencern zur Verfügung stellen. Sprich die Abwicklung läuft über die Agenturen. (meistens)

Du möchtest Social Media Experte werden? Dann tigere dich in diese 3 Hauptthemen ein, lerne alles über die aktuellsten Social Media Apps kennen und versuche selbständig diverse Kampagnen aufzusetzen. 

Ich würde mit den folgenden Social Media Apps starten:

1. Facebook
2. Instagram
3. YouTube
4. LinkedIn (super für B2B)
5. Snapchat
6. Twitter
7. Tik Tok
(super für Personen zwischen 12 – 18)

Leider haben wir bis dato nur einen wahnsinnig ausführlichen Beitrag über Social Media Channel nämlich, YouTube verfasst. Sprich alles was du über YouTube Marketing wissen musst ist in DIESEM GUIDE drinnen. 

Ich würde dir schwer anraten diesen Artikel oberhalb zu lesen.

Da wir dir gute Informationen liefern möchten, haben wir dir unterhalb diverse andere gute Beiträge und Kurse über die jeweiligen Social Media Plattformen rausgesucht:

Facebook Kurs: https://khalidschool.teachable.com

Instagram Kurs: https://investmentpunk.academy/online-academy/

YouTube Kurs: https://www.rielismedia.com/youtube-ads-fuer-profis-der-ultimative-guide

Linkedin Kurs: https://bit.ly/3a4ebwq

Snapchat Kurs: https://bit.ly/2PrMTrR

Twitter Flight School: https://www.twitterflightschool.com/student/catalog

How to Tik Tok: https://tiktokmasterclass.com

 

Google Anzeigen (Google Ads)

Ok wir sind jetzt mit dem Social Media Teil am Ende. Wie du siehst könnten wir aus diesem Artikel ca. 11 Bücher schreiben. Da wir dies allerdings nicht wollen, haben wir diesen Beitrag so Basic wie möglich gehalten um dir einmal eine gute Übersicht zu geben damit du nachher deine eigene Recherche betreiben kannst.

Die letzten 4 Kapiteln drehen sich nur noch um Google. Google ist speziell für B2B, wahrscheinlich einer der wichtigsten Kanäle überhaupt.

Du wirst mir sicher zustimmen, dass es für dich und auch für deinen Mitbewerb wichtig ist, wenn man nach deiner Firma, Produkten und Keywords sucht hier auf Position 1, also ganz oben sichtbar ist, oder?

Aber wie macht man das?
Grundsätzlich muss man auch bei Google zwischen PAID und nicht PAID unterscheiden. Beim Paid Bereich hast du die Möglichkeit wie bei Social Media Paid google pro klick zu bezahlen, wenn eine Person auf deine Anzeige klickt.

Die kostenlose Werbeplattform wo du das machen kannst nennt sich Google Ads (damals google Adwords)

Die zweite Möglichkeit um in google gefunden zu werden nennt man SEO, also Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization)

Google Paid heißt SEA, also Search Engine Advertising

Beim SEO bzw. Beim organischen Suchmarketing geht es also darum deine Website so grafisch und technisch zu gestalten, dass deine Website ohne Bezahlung an erster Stelle steht. Daher ist SEO die Königsdisziplin des Online Marketings.

Möchtest du wissen wie das geht? Dann lese jetzt weiter…

Google Anzeigen (Google Ads)
Starten wir einmal mit „PAID“, also mit bezahlten Google Anzeigen. Wie bereits erwähnt, hat jede Firma die Möglichkeit (außer diverse Branchen wie Erotik, Alkohol, Tabak etc.) Anzeigen für sein Produkt oder Dienstleistung zu schalten. Sprich jede Person hat dieselbe Chance.

Um generell die Welt der Google Anzeigen zu verstehen sollten wir uns die erste Google Seite ansehen um zu verstehen wie das überhaupt funktioniert. Siehe unterhalb

Angenommen du möchtest dir Nike Schuhe kaufen und gibst das so in die Suchkonsole von Google ein. (Siehe oberhalb)

Google bietet dir nun 4 verschiedene Arten an um gefunden zu werden. Diese Vier verschiedene Arten habe ich dir mit roten Kästchen oberhalb markiert.

Im ersten roten Kästchen siehst du die sogenannten Google Shopping Anzeigen. Sprich wenn du ein physisches Produkt hast, hast du die Möglichkeit diese Produkte via CSV. Direkt in Google Ads zu importierten. Dynamische Suche bzw. Google Shopping ist ein sehr komplexes Thema und würde ich unter keinen Umständen ohne Profi machen.

Das zweite rote Kästchen zeigt dir eine klassische bezahlte Google Suchanzeige. Sprich hier bezahlst du, wenn dein Kunde auf diese Anzeige klickt. -> SEA

Das dritte Kästchen inkludiert die ersten 3 organischen Suchpositionen (Also SEO)

Und das vierte Kästchen inkludiert sogenannte Google Local Anzeigen. Wenn du als Google Local Anzeige aufscheinen willst, musst du nichts bezahlen. Du musst dir allerdings einen Google Mybusiness Account erstellen lassen und eine offizielle Firmenanschrift an google senden.

Binnen 2-3 Wochen sendet dir dann google einen physischen Brief an diese Adresse mit einem Bestätigungscode zu. Erst dann hast du die Möglichkeit dich überhaupt bei Google Local qualifizieren zu lasen.

Google Local zählt mehr oder weniger als SEO Disziplin. Was gesagt werden muss ist, dass Google Local wirklich nur, lokal hilfreich ist. Sprich wenn du eine Firma in Berlin hast wirst du nur in Berlin aufscheinen.

Quickwin: Umso mehr positive (ECHTE!) Google Bewertungen du hast umso öfter wirst du als Google Local aufgezeigt!

Ok, da wir jetzt die 4 Themen und Möglichkeiten von Google kennen gelernt haben, vertiefen wir uns in dem Bereich, bezahlte Google Anzeigen.

Wie komme ich auf Position Nr.1?

Diese Frage stellt sich wohl jede Firma und ist eines der höchsten Online marking Ziele.

Zuerst muss man einmal verstehen wie Google Ads funktioniert. Wie bereits erwähnt, ist Google Ads ein Bieterverfahren. Sprich mehrere Firmen bietet auf dein Keyword wo du gefunden werden möchtest. Wenn wir das Beispiel oberhalb nehmen zB das Keyword „nike Schuhe kaufen“

Da es natürlich sehr unfair wäre, wenn die Auktion nur aus dem finanziellen Aspekt bestehen würde, also wenn der der am höchsten bietet ganz oben stünde, hat sich Google den sogenannten Qualitätsfaktor einfallen lassen.

Der Qualitätsfaktor ist eine Zahl zwischen 0-10 und bestimmt welche Firma entweder ganz oben oder ganz unten steht.

Wenn du zB 100€ auf das Keyword „nike Schuhe kaufen“ setzt, dein Qualitätsfaktor allerdings bei 2/10 liegt, weil die anderen Metriken und Signale (die erklären wie euch gleich) nicht passen, wirst du trotzdem nicht auf Position 1 platziert sein.

Der Qualitätsfaktor setzt sich im Großen und Ganzen aus diesen 3 Metriken unterhalb zusammen:

 

1. Die erwartete Click Through Rate (CTR), also wie viele von 100 Personen wahrscheinlich auf deine Anzeige klicken.

2. Die Anzeigerelevanz, also wie relevant deine ausgespielte Anzeige für deine Nutzer ist. Eine schlechte Relevanz wäre, wenn du für das Keyword, Nike Schuhe bietest, und deine Anzeige aber sagt, dass du Computer verkaufst.

Sprich wenn du auf das Keyword Nike Schuhe bietest, solltet das auch in deiner Anzeige stehen und natürlich auch auf deiner Website sein.

3. Was mich zum letzten Punkt des Qualitätsfaktor führt der Nutzererfahrung deiner Landingpage bzw. Website.

Eine schlechte Nutzererfahrung deiner Website wäre, wenn die User auf deine Anzeige Klicken, weil du ihnen versprichst hier Nike Schuhe kaufen zu können, auf deiner Website es aber keine Nike Schuhe zum Kaufen gibt.

Der User wird hier wahrscheinlich binnen weniger Sekunden deine Website verlassen und auf eine andere Anzeige klicken. Das ist ein sehr schlechtes Signal für Google und straft dich ab.

Der vierte und bereits erwähnte Punkt ist natürlich der Auktionspreis. (Der indirekt in den QS-Score einfließt)

Also noch einmal zusammengefast: Du gewinnst die Google Auktion bzw. Bist ganz oben Positioniert, wenn du eine hohe CTR hast, deine Anzeige relevant für den Nutzer ist der Nutzer eine gute Erfahrung mit deiner Website macht (zu durch ein Erklärvideo da dies die User lange auf der Website haltet) und du natürlich auch einen angemessenen Preis für das Keyword bietest.

Quicktipp: Wenn du die diversen Google Auktionspreise für deine Keywors wissen möchtest, bietet dir Google ein kostenloses Tool an welches direkt im Google Ads Manager inkludiert ist. Den sogenannten Google Keyword Planner.

Nun gut, dass waren einmal die Basics von Google Ads. Wenn du ganz genau wissen möchtest, wie du das technisch umsetzt kann ich dir die Investment Punk Academy empfehlen wo ich einen 5 stündigen Online Kurs aufgenommen habe um dir jedes kleinste Detail von Google Ads zu erklären.

Einfach unterhalb registrieren und nach meinem Kurs suchen. Es ist nicht kostenlos aber zahlt sich aus.

PS: Ich habe das Voluntär gemacht und erhalte von der Investmentpunk Academy keinen Cent.

SEO (Suchmaschinenoptimierung)

SEO, die Königsdisziplin des E marketing (Online Marketing). Die erste Suchposition auf google einzunehmen ohne nur einen Cent zu bezahlen? Hexerei? Magie? Betrug?

Nein, sondern auch hier steckt ein System dahinter..

Aber wie positioniere ich mich jetzt auf Position 1 bei Google?
Gibt es hier vielleicht auch wie bei Google Ads einen Qualitätsfaktor? 

Nein es gibt keinen Qualitätsfaktor, allerdings über 240 Signale (die google nicht veröffentlicht) die bestimmen ob du auf Position 1 (oder zumindest auf der ersten Seite bist) bist oder nicht.

Und was genau sind diese Signale?
Wie bereits erwähnt veröffentlicht Google nicht offiziell diese Signale. Allerdings lassen sich diverse Signale durch Studien über Millionen von Webseiten bestätigen:

1. Page Speed
2. Bounce Rate
3. Intent
4. Backlinks
5. CTR

Gehen wir einmal Punkt für Punkt durch…

Page Speed
Page Speed heißt nichts, anders als wie lange deine Website ladet. Ist deine Website mit tausenden von Videos und Fotos befüllt? Dann wird diese ewig laden. Und auch sicher du hast, die Erfahrung gesammelt eine langsame Website anzuklicken. In der Regel schließt man das Fenster und geht wieder zu Google zurück und sucht nach einer anderen Website. Sprich das ist ein negatives Signal für Google. Wenn du allerdings Google zeigst, dass du deinen Usern eine schnelle Seite präsentierst gibt dir hier Google sozusagen „Bonuspunkte“

Hier kannst du deine Website messen. Einfach deine URL eintippen:

 

2. Bounce Rate

Die Bounce Rate heißt nichts anders als, wie viele Personen, die deine Website besuchen, verlassen diese wieder nach wenigen Sekunden. Das zeigt Google wie relevant deine Website für den Nutzer ist. Hier spielt natürlich auch ein gutes Design eine wichtige Rolle.
Quicktipp: implementiere gleich auf der Startseite ein Video oder Erklärvideo. In der Regel klicken Personen immer Videos an. Sprich so kannst du gleich einmal die Aufmerksamkeit und Sitzungsdauer deiner Nutzer erhöhen

3. Intent
Speziell für SEO ist es wichtig, den Nutzer den richtigen Intent zu bieten. Sprich wenn dein Nutzer nach „Nike Schuhe kaufen online“ sucht, auf deine Website klickt und dort ein Blogbeitrag über die besten Sportschuhe aus 2020 steht, bietest du hiermit den Nutzer nicht das was er möchte. Denn er möchte Schuhe kaufen und nicht Schuhe vergleichen!

4. Backlinks
Viele Stimmen von sogenannten Online marketing experts sagen, dass Backlinks 2020 nicht mehr wichtig sind. Das ist ein kompletter Schwachsinn. Bevor wir allerding auf dieses Thema eingehen möchte ich dir kurz erklären was überhaupt ein Backlink und der Sinn dahinter ist.

Was ist ein Backlink?

Beispiel: Du liest gerade bei einer Online Zeitung zB Wall Street Journal einen Artikel über uns. WSJ schreibt, dass wir eine Kreativagentur sind und fügt unsere Website ein, damit die Leser sich selbst darüber informieren können. Das ist ein Backlink. Und in diesem Falle ein sehr hochwertiger.

Damals (vor 15 Jahren) konntest du die Position auf Google Platz 1 einnehmen, wenn du die meisten Backlinks hattest. Sehr schnell sind hier Marketer auf die Idee gekommen, sich Backlinks von grenzwertigen Websites zu kaufen oder sich selbstständig ein Backlinknetzwerk aufzubauen. Also einfach zB 500 Seiten/Domains kaufen und diese auf eine Seite verlinken.

Das geht heute nicht mehr. Denn heute ist die Qualität des Backlinks wichtig und speziell die sogenannte Domain Rate (DR)

Beispiel: Wir sind eine Kreativagentur spezialisiert auf Erklärvideos. Sprich hier wäre es gut und wichtig, dass viele qualitativ hochwertige Webseiten, die am besten mit uns irgendwie zu tun haben auf uns verlinken.

Quelle: Sitehacker

Es würde uns wenig bringen, wenn eine Online Apotheke auf uns verlinkt, da wir damit nichts zu tun haben (Außer wir haben ein Erklärvideo für diese Online Apotheke erstellt)

Die Domain Rate kannst du mit Tools wie zB ahref.com schnell rausfinden und auch nachsehen welche Seiten auf deine Konkurrenz verlinken:

In diesem Fall hat WSJ natürlich eine sehr hohe Domainrate. Und wie du siehst über 200 Millionen Backlinks!

Und wie bekommst du nun Backlinks?
Das ist nun die Frage der Fragen. Leider gibt es hier kein Geheimrezept. Hier musst du tatsächlich proaktiv arbeiten.

Behalte dir im Hinterkopf, dass Personen nur auf deine Website oder Blogbeiträge (wie diesen hier) verlinken, wenn dieser einen Mehrwert bietet.

Der Grund weshalb ich/wir diesen Beitrag verfassen ist, weil wir erstens mit den Keywords auf dir diesen Beitrag schreiben „Online Marketing“ auf Position 1 kommen möchten, und zweitens dir damit einen Mehrwert bieten möchten.

Und wenn dir dieser Beitrag einen Mehrwert bietet, wird er ebenfalls anderen Personen einen Mehrwert bieten, die ebenfalls einen Beitrag verfassen und diesen Beitrag zum Beispiel als Quellenangabe geben.

Proaktiv könntest du zB 100 -500 Personen anrufen oder eine Mail schreiben und Ihnen mitteilen, dass du einen Beitrag geschrieben hast und du der Meinung bist, dass dieser einen Mehrwert bieten könnte. Wenn er das tut, kannst du danach nochmal fragen ob sie vielleicht verlinken könnten.

Zweite Möglichkeit wäre, dass du deinen Beitrag (wie diesen) zB per E-Mail Aussendung, Facebook, LinkedIn, Twitter etc. postest. Auch hier besteht die Möglichkeit, dass Personen die diesen Beitrag nützlich verwenden teilen oder dich verlinken.

Sprich beim sogenannten Linkbuilding, musst du dir einfach überlegen welche Personen deinen Content nützlich finden um diesen auch tatsächlich zu verlinken oder teilen.

Denn keine Person oder Firma wird dich verlinken, wenn deine Website oder Blogbeitrag keinen Mehrwert bieten.

Wenn du mehr über Backlinks erfahren möchtest gibt es hier einen wirklich super Guide den ich empfehlen würde. Einfach HIER klicken.

(Wie du siehst, habe ich hier gerade auf eine Seite verlinkt, weil diese dir oder uns einen Mehrwert bietet! Hast du jetzt die Systematik erstanden?

Wenn ja, dann gleich zum letzten Punkt für SEO

5. CTR
Die CTR spielt nicht nur bei Google Anzeigen, sondern auch bei organischen Beiträgen/Seiten eine wichtige Rolle. Sprich hier musst du deinen Anzeigetitel und Beschreibung, in Fachsprache auch SERP genannt so optimieren, dass möglichst viele Personen daraufklicken. Das gibt Google ein positives Signal und sagt: „Hey, das ist für viele Personen relevant“

SEO ist eines der wichtigsten Themen im Bereich, Online Marketing und aber auch eines der komplexesten.

Wenn du mehr über dieses Thema erfahren möchtest, würde ich dir schwersten anraten dir
DIESEN KURS zu kaufen

Weiters noch ein paar gute SEO Tools -> 

Gute SEO Tools: MOZ, SemRush, ahrefs, Screamingfrog, Sistrix

 

Google Analytics & Analysen und Reportings

Da wir nun die Basics von Google Ads und SEO wissen, benötigen wir jetzt ein Tool um auch diverse Learnings aus unseren Marketingaktivitäten zu ziehen. Das mit Abstand beste und auch kostenlose Tool bietet direkt Google an.

Nämlich google Analytics.

Es schaut vielleicht am ersten Anblick furchteinflößend aus, ist aber meiner Meinung nach DAS WICHTIGSTE ONLINE MARKETING TOOL überhaupt!

Denn in Google Analytics kannst du nicht nur deine Google Kampagne analysieren, sondern auch deine SEO-Aktivitäten, Facebook Werbungen, Instagram Werbungen, LinkedIn Werbungen, Snapchat, YouTube usw.

Ebenfalls hast du die Möglichkeit LIVE-DATEN zu sehen. Sprich wer momentan auf deiner Website und welcher Seite speziell ist.

Sprich in Google Analytics kannst du (wenn du weißt wie und wo) ganz genau sehen, woher deiner Besucher kommen, wie alt diese Sind, um welche Uhrzeit sie deine Website besuchen usw.

Google bietet hier sogar einen gratis und sehr ausführlichen Online Tutorial Kurs an um dir die Basics und auch Advanced learnings beizubringen!

Definitv ein Must-To-Do!. 

 

Google Tag Manager, Conversion Tracking

Um diese Livedaten zu erhalten oder ganz genau zu erfahren, welche Zielgruppe, bzw. Welche Person am häufigsten auf deinen Button „JETZT ANRUFEN“ „MAIL SCHREIBEN“ klickt bzw. Welche Zielgruppen am meisten deine Produkte kaufen (ja das kannst du sehen) benötigst du ein sogenanntes Conversion Tracking.

Ein Conversion Tracking ist ein kleiner Programmier-Code (Java-Script Code) der auf deiner Website implementiert wird (das ist sehr einfach und geht sehr schnell)

Es schaut komplizierter aus als es aussieht. Aber eines lässt sich sagen, ohne Conversion Tracking macht keine Online Marketing Kampagne Sinn.

Denn du möchtest ganz genau wissen, welcher Kunde welches Produkt kauft.

Lass es mich erklären…

Wie bereits (ja ich weiß öfters) erwähnt, sind wir eine Kreativagentur spezialisiert auf Erklärvideos. Und auch wir möchten wissen, aus welchen Kampagnen unsere Kunden kommen und eine Handlung vornehmen. Unsere Haupthandlungen sind „anrufen“ oder „Email schreiben„, da wir kein E-Commerce Shop sind und keine Produkte online verkaufen.

Das rote Rechteck oberhalb zeigt, dass also 38 Personen uns entweder angerufen oder geschrieben haben.  Und wir sehen hier ganz genau ob diese, von Facebook Anzeigen, Google Anzeigen etc.. gekommen sind. 

Sprich zuerst musst du Conversion tracking implementieren, meistens über den sogenannten Google Tag Manager und dann mit Google Analytics Verknüpfen. Da dies doch eine sehr technische Angelegenheit ist, würde ich das von einer Online Marketing Agentur erstellen lassen. Das muss nur einmal aufgesetzt werden und kostet in der Regel nicht mehr als 1000 – 2000€

Hier eine gute Agentur die ich persönlich empfehlen kann!

 

Wenn du dir das selbst beibringen möchtest gibt es von einem YouTube Channel den ich persönlich sehr gut finde ganz tolle gratis Tutorials diesbezüglich.

 

 

Nachwort

Ok, jetzt hast du einmal wirklich ein gutes fundamentales Basic Wissen, dass du durch Erfahrung, Praxis und selbstständiges Lernen aufbauen kannst.

Daher habe ich dir jetzt unterhalb diverse Bücher, Kurse und Webseiten aufgelistet die ganz große Klasse sind: 

Digitale Neuigkeiten und Blogs um am neuesten Stand zu bleiben:

1. mashable.com

2. marketingland.com

3. digitalmarketer.com

4. google.blog

5. Facebook blog

Events und Veranstaltungen:

1. Marketing Rockstars

2. Seocom

3. SMX

4. Allfacebook

Bücher

1. Gary Vaynerchuck „Crush it“

2. Hooked

3. Influence

4. Contagious

Online Kurse

1. Investment Punk Academy

2. MOZ (SEO)

3. Google Analytics Kurs von Google

4. Twitter Flight School 

5. Team Treehouse (programmieren)

Online Marketing Tools

1. Clickfunnels (Funnel Builder)

2. Google Analytics

3. Google Serach Console

4. Ahref für SEO

5. rielismedia.com (Für Erklärvideos und Videos)

Ich hoffe, dass dir dieser Beitrag einen großen Mehrwert geboten hat da wir hier wirklich versucht haben unser Wissen so kompressiert wie möglich zusammenzufassen um dir einen guten Start in das Online Marketing geben zu können. Solltest du Interesse an einem Erklärvideo haben, zögere nicht dir einen unverbindlichen Telefontermin mit einem Experten von uns auszumachen. 

Ja ich möchte ein Erklärvideo

Und meinen Umsatz steigern!

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