Wieso so große Preisunterschiede bei Erklärvideos?

Die volle Wahrheit in 4 Minuten

Nicolas Rieger CEO Rielis Media GmbH  by Nicolas Rieger – 01.01.2019 – 4 Minuten Lesezeit  

Wenn du diesen Beitrag liest, wirst du dir wahrscheinlich die Frage gestellt haben, wieso es bei manchen Anbietern, Erklärvideos für 15.000€ gibt und bei manchen Anbietern Videos für 799€? Da stimmt wohl etwas nicht ganz?

Die Antwort ist eigentlich sehr simpel, wird aber von vielen Anbietern nicht gut kommuniziert.

Generell musst du dir vorstellen, dass es 2 Arten von Erkärvideos gibt.

Art 1 – Erkärvideos mit Drag&Drop Softwares

Das sind Erklärvideos die mit sogenannten Drag&Drop Softwares, also mit vorgefertigten Templates erstellt werden.

Darunter zählen z.B:
– PowToon
– mysimpleshow
– Animaker
– Bitable
– usw.

Diese Softwares besitzen bereits vorgefertigte Templates, Charaktere und auch Animationseffekte. Bei manchen Softwares ist es einfacher sie zu bedienen und bei anderen wiederum komplizierter. Bei den meisten dieser Softwares ist es in der Regel so, dass du du ein monatliches Abo zwischen 50 – 300€ bezahlen musst. Ebenfalls kommen hier häufig noch zusätzliche Kosten zum Monatsabo für die kommerziellen Rechte dazu. Diese kosten im Normalfall pro Video um die 100€.

Auch Erkärvideoagenturen, und ja auch wir, bedienen uns natürlich diesen Tools. Warum wir das tun? Weil natürlich nicht jeder das große „Coca-Cola“ Budget von 20.000€ pro Video hat. Diese Softwares sind ideal um auch komplizierte Sachverhalte einfach zu erklären und dass auch zum Marketingbudget eines KMU´s. Wenn du allerdings möchtest, dass dein Mitbewerber nicht dieselben Grafiken und Charaktere in seinem Erklärvideo verwendet, würden wir davon abraten. Es besteht nämlich durchaus die Gefahr, dass idente Charaktere, Hintergründe oder Animationen verwendet werden.

Hier ein Video, dass mit einer Drag & Drop Software erstellt wurde:

Nicht schlecht oder? In diesem Video wurde keine einzige Grafik manuell gezeichnet.

Wie bereits oben erwähnt muss hier ein monatlicher Beitrag bezahlt werden, die Lizenzen gekauft werden und zusätzlich natürlich ein passendes Voice Over und die Hintergrundmusik, welche in der Regel ebenfalls nicht günstig sind.

Also was ist dann ein fairer Preis den eine Agentur für so ein Video verlangen darf bzw. sogar muss? Alles was zwischen 800€ – 2.000€ ist, kann man jedenfalls als fair bezeichnen. Denn du darfst nicht vergessen – auch wenn eine Software mit Templates und Charakteren verwendet wird, muss eine Grafikerin bzw. Animatorin das jeweilige Erklärvideo produzieren. Dafür bedarf es jahrelange Erfahrung mit Farbtheorie, Sounddesign, Storytelling und und und.

Drag&Drop Softwares sind somit lediglich eine Hilfe um kleineren Unternehmen auch die Chance zu geben ein cooles Erkärvideo zu bekommen.

Art 2 – Manuell illustrierte Motion Graphics

Erklärvideos manuell illustriert und animiert über Programme wie After Effects, Cinema4d (3D Software) oder Toon Boom Technologies ist die Königsdisziplin der Erklärvideos.

Jeder der sich schon einmal in so eine Software eingeloggt hat, wird festgestellt haben, wie mega kompliziert diese Softwares sind.

Makita All For One Battery 3D rendered by RielisMedia media GmbH

Auch die Vorgehensweise ist hier eine ganz andere. Hier setzt sich nicht nur eine Person an die Arbeit und kümmert sich um die Animation, sondern hier spielen viele verschiedene Akteure mit.

Denn bei manuell illustrierten Grafiken muss tatsächlich jede einzelne Grafik und Figur gezeichnet werden.

Deshalb muss in Schritt 1 unbedingt ein sogenannter Storyboarder her. Dieser Storyboarder konzipiert die passenden Grafiken und Unternehmenssprache gemeinsam mit dem Kunden.

storyboard wkö

Nachdem der Kunde mit dem Storyboard zufrieden ist, kommt auch schon das Storyboard an den Illustrator (Vorsicht, das ist noch immer nicht der Animator!).

Der Illsutrator ist dafür zuständig, die scribbles via Adobe Illustrator oder Photoshop mit Farbe zu befüllen und eine passende Farbharmonie und Bildkomposition herzustellen. Meistens handelt es sich hier um Grafikexperten mit einem akademischen Abschluss in Multimedia Design.

Nachdem der Kunde sich für eine Farbpalette und passende Illustrationen entschieden hat, übergibt der Illustrator alle Illustratoionen dem Animator (Motion Graphic Designer).

 

storyboard wkö tv spot by RielisMedia media GmbH

Der Animator

Dieser hat „nur“ die Aufgabe die illustrierten Figuren, Texte und Grafiken dynamisch zu animieren. Eine hoch komplexe Angelegenheit.

Nachdem der Kunde mit der Animation zufrieden ist und diese abgenommen hat, sendet der Animator die finalisierte Animationen noch an 2 Personen:

Den Komponist & den Sounddesigner

Denn jetzt kommt der Musiker ins Spiel, der eine eigene Hintergrundmusik für den jeweiligen kurzen Erklärfilm produziert sowie der Sounddesigner der diverse technische Aspekte des Videos löst, wenn dieses z.B. in einem TV-Spot landen sollen.

Hier sind Preise zwischen 2.500 – 15.000€ mehr als gerechtfertigt. Unterhalb der finalisierte TV-Spot für die Wirtschaftskammer Niederösterreich, produziert von Rielis Media GmbH.

 

Conclusio: Überlege dir wieviel Budget du hast und wie professionell das Video denn tatsächlich sein soll. Wenn du ein kleines Unternehmen mit 3 Personen besitzt oder in einem solchen arbeitest, ist ein 15.000€ Video wahrscheinlich oft eine Herausforderung ein derartiges Marketingbudget zu stemmen.

Solltest du in einem großen Konzern arbeiten, würden wir dir schwer raten Variante 2 zu wählen, damit du ein individuelles Meisterwerk bekommst, welches nur für dich und dein Unternehmen konzipiert wurde.

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